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	<title>Frank Gerald Hegewald</title>
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	<description>Informationen über alternative und historische Fotoprozesse</description>
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		<title>Kann Spuren von Kunst enthalten</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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		<description><![CDATA[Kunstwerke im öffentlichen Raum werden beschichtet, um Sprayereien leicht abzuwischen, Hausmeister klagen ihr Leid, wie schnell Sprayer wieder zuschlagen, Bahnwaggons sehen aus wie rollende Schmierzettel. Und plötzlich&#8230;.über Nacht&#8230;.ist es Kunst: In London wird Graffiti in Auktionen gehandelt, in Paris kamen 80.000 Besucher in den Grand Palais zur Graffitishow mit 150 internationalen Künstlern und 2009 wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/?attachment_id=231" rel="attachment wp-att-231"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/urban-565x400.jpg" alt="" title="MINOLTA DIGITAL CAMERA" width="565" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-231" /></a></p>
<p>Kunstwerke im öffentlichen Raum werden beschichtet, um Sprayereien leicht abzuwischen, Hausmeister klagen ihr Leid, wie schnell Sprayer wieder zuschlagen, Bahnwaggons sehen aus wie rollende Schmierzettel. Und plötzlich&#8230;.über Nacht&#8230;.ist es Kunst<span id="more-230"></span>: In London wird Graffiti in Auktionen gehandelt, in Paris kamen 80.000 Besucher in den Grand Palais zur Graffitishow mit 150 internationalen Künstlern und 2009 wurde ebenfalls in Paris ein eigenes Museum eröffnet. Je mehr Kunst nur noch Vermarktung und Präsentation ist, desto mehr weichen die Grenzen von Kunst, Werbung, Design auf. Und alles wird Kunst&#8230;. Oder nichts mehr.</p>
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		<title>Dumm-TV</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fernsehprogramm hat den Stand der Spätrenaissance erreicht: Das Partikulare wird stärker gewichtet als das Typische. Der persönliche Stil ist wichtiger als die größtmögliche Detailtreue und die Gesellschaft wird als kapriziöse Spielerei aufgefasst, die wie zum Zeitvertrieb bizarre Ausnahmewesen erschaffen kann. &#8230;oder wie Oliver Kalkofen, der derbe TV-Kritiker, es nennt: &#8220;&#8230;so etwas sieht man nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/?attachment_id=225" rel="attachment wp-att-225"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/PICT1988_01-566x400.jpg" alt="" title="MINOLTA DIGITAL CAMERA" width="566" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-225" /></a></p>
<p>Das Fernsehprogramm hat den Stand der Spätrenaissance erreicht:</p>
<p>Das Partikulare wird stärker gewichtet als das Typische. Der persönliche Stil ist wichtiger als die größtmögliche Detailtreue und die Gesellschaft wird als kapriziöse Spielerei aufgefasst, die wie zum Zeitvertrieb bizarre Ausnahmewesen erschaffen kann.</p>
<blockquote><p>&#8230;oder wie Oliver Kalkofen, der derbe TV-Kritiker, es nennt: &#8220;&#8230;so etwas sieht man nicht, das übersteht man höchstens.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Lingua franca</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Latein]]></category>
		<category><![CDATA[Lingua franca]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon immer gab es Verkehrssprachen, die der Verständigung zwischen den Sprechern verschiedener Sprachgemeinschaften dienten (Latein, Französisch, Englisch in der europäischen Geschichte). Oft sind diese Sprachen auch Bildungsmassstab im eigenen Land. Heute ist Englisch diese Verkehrsprache: die Sprache der Kaufleute, der Manager, der Medien, der Intellektuellen und damit der Bildungselite. Seit kurzem wird Englisch mehr von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/?attachment_id=203" rel="attachment wp-att-203"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/signs009-533x400.jpg" alt="" title="signs009" width="533" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-203" /></a></p>
<p>Schon immer gab es Verkehrssprachen, die der Verständigung zwischen den Sprechern verschiedener Sprachgemeinschaften dienten (Latein, Französisch, Englisch in der europäischen Geschichte). <span id="more-202"></span> Oft sind diese Sprachen auch Bildungsmassstab im eigenen Land.<br />
Heute ist Englisch diese Verkehrsprache: die Sprache der Kaufleute, der Manager, der Medien, der Intellektuellen und damit der Bildungselite.<br />
Seit kurzem wird Englisch mehr von nicht-muttersprachlichen Sprechern in der Welt als von muttersprachlich Erzogenen gesprochen. Damit ist es zur echten Lingua Franca erhoben. Eine wissenschaftliche Studie der Universität von Leeds stellt jetzt kommt die Forderung auf, das Ziel des Englischsprechens nicht mehr in der Diktion von Oxford-English oder ähnlichen Vorbildern zu suchen. Sondern jeder soll Englisch so sprechen, das seine nationale Identität erhalten bleibt. Jeder soll frei sein, seine Aussprache und Grammatik zu verwenden und sie auf das Englische zu übertragen, solange man sich in Englisch für andere verständlich ausdrückt.</p>
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		<title>Wortgewalt</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Amtssprache]]></category>
		<category><![CDATA[Beamter]]></category>
		<category><![CDATA[gleichgeschlechtlich]]></category>
		<category><![CDATA[Vermählung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie noch, die gute alte preussische Kanzleisprache. Beispiel: &#8220;gesetzliche Verpartnerung&#8220; Gut, Ehe wollte man bei gleichgeschlechtlichen Vermählungen nicht sagen. Und einen verbalen Leidenschaftsausbruch im beruflichen Umfeld darf sich ein Beamter nun mal nicht leisten. Aber dann, bei all diesen Schwierigkeiten trotzdem noch auf so einen wortgewaltigen Begriff zu kommen: alle Achtung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/?attachment_id=199" rel="attachment wp-att-199"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/blogger040601-566x400.jpg" alt="" title="blogger040601" width="566" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-199" /></a><br />
Es gibt sie noch, die gute alte preussische Kanzleisprache. <span id="more-198"></span>Beispiel:</p>
<blockquote><p>&#8220;<strong>gesetzliche Verpartnerung</strong>&#8220;</p></blockquote>
<p>Gut, Ehe wollte man bei gleichgeschlechtlichen Vermählungen nicht sagen. Und einen verbalen Leidenschaftsausbruch im beruflichen Umfeld darf sich ein Beamter nun mal nicht leisten. Aber dann, bei all diesen Schwierigkeiten trotzdem noch auf so einen wortgewaltigen Begriff zu kommen: alle Achtung!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gefunden</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Hegewald]]></category>
		<category><![CDATA[Namensgenossin]]></category>
		<category><![CDATA[Pop Art]]></category>

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		<description><![CDATA[Zufällig im Internet gefunden: Rachel Hegewald, eine Namensgenossin &#8211; leider nicht verwandt oder verschwägert&#8230;(soviel ich weiß). Aber herzliche Grüße nach Manchester. Bilder von ihr unter www.popartgeneration.com oder auch unter www.artforurbanspaces.com.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/rachel_hegewald.jpg"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/rachel_hegewald-270x300.jpg" alt="" title="Rachel Hegewald" width="270" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-192" /></a></p>
<p>Zufällig im Internet gefunden: <strong>Rachel Hegewald</strong>, eine Namensgenossin &#8211; leider nicht verwandt oder verschwägert&#8230;(soviel ich weiß).  Aber herzliche Grüße nach Manchester.<span id="more-191"></span><br />
Bilder von ihr unter <a href="http://www.popartgeneration.com/?p=650">www.popartgeneration.com</a> oder auch unter <a href="http://www.artforurbanspaces.com/artists/pop-artists/rachel-hegewald.html">www.artforurbanspaces.com</a>.</p>
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		<title>Kunst gegen Krieg und Gewalt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 20:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Kriegs-Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Eichstätt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Es braucht nur ein Werk, um einen Künstler unsterblich zu machen: Alois Wünsche-Mitterecker (1903-1975), ein Eichstätter Bildhauer, hat ein fesselndes Mahnmal als sein Lebenswerk gebaut. 78 überlebensgroße Plastiken kauern, bäumen sich auf, kriechen dahin und fügen sich zu einem unwirklichen Schlachtfeld in dieser kargen Juralandschaft bei Eichstätt zusammen – ein eigentümlicher Gegensatz zu der malerischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/?attachment_id=99" rel="attachment wp-att-99"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_01-300x201.jpg" alt="" title="figurenfeld_01" width="300" height="201" class="alignnone size-medium wp-image-99" /></a></p>
<p>Es braucht nur ein Werk, um einen Künstler unsterblich zu machen: <strong>Alois Wünsche-Mitterecker</strong> (1903-1975), ein Eichstätter Bildhauer, hat ein fesselndes Mahnmal als sein Lebenswerk gebaut. 78 überlebensgroße Plastiken kauern, bäumen sich auf, kriechen dahin und fügen sich zu einem unwirklichen Schlachtfeld in dieser kargen Juralandschaft bei Eichstätt zusammen – ein eigentümlicher Gegensatz zu der malerischen Hanglage.<br />
Einzelne Figuren weisen zunächst den Weg in die Mulde, wo sich an den sanften Hängen ein Heer von undefinierbaren Gestalten zu einem bizarr erstarrten Schlachtfeld zusammenfügen. Sie symbolisieren die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt, das tragisch-sinnlose Kämpfen und Fallen, hinter dem die Dimensionen von Freund und Feind, von Sieger und Besiegten, bedeutungslos zurückbleiben.<br />
Der Künstler wollte ein „Monumentum perpetuum“, ein Mahnmal für die Ewigkeit, schaffen, eine Warnung vor dem Krieg, vor allem zum Mahnmal der Hinfälligkeit des Menschen und seiner gewalttätigen Bestrebungen.<br />
In den über 20 Jahren von 1958 bis zu seinem Tod schuf der Bildhauer und Maler Aiois Wünsche-Mitterecker dieses bizarre Lebenswerk. Das Figurenfeld ist unvollendet. Manche Figuren wurden erst<br />
posthum nach den Plänen des Künstlers aufgestellt.</p>
<div class="fancy gallery" id="gallery_97"><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_02.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_02-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_03.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_03-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_04.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_04-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_05.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_05-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_06.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_06-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_07.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_07-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_08.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_08-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_09.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_09-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_10.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_10-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_11.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_11-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_12.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_12-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_13.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_13-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_14.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_14-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_15.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_15-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_16.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/figurenfeld_16-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a></div>
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		<title>Inspirationsquelle: Alfred Cheney Johnston</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 20:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alfred Cheney Johnston]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokünstler]]></category>
		<category><![CDATA[Inspirationsquelle]]></category>
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		<description><![CDATA[ALFRED CHENEY JOHNSTON (1884-1971) Der New Yorker Fotograf Alfred Cheney Johnston fotografierte schon seit langem vor allem Portraits als Florenz Ziegfeld jr auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1916 zum offiziellen Fotografen seiner berühmten Ziegfeld Follies machte. Florenz Ziegfeld verkaufte seine Shows als „Glorifizierung des American Girls“ und Alfred Cheney Johnston sollte diese Vision auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ALFRED CHENEY JOHNSTON (1884-1971)</p>
<div class="simplePullQuote">	<em><strong>Material zum Herunterladen: </strong></em>
<ul>
<li><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ALFRED-CHENEY-JOHNSTON-Biografie.doc">Biografie</a></li>
<li>
<a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJ-seine-Arbeit.pdf">Interview mit ACJ über seine Arbeit</a></li>
<li>
<a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJ-Fotos.pdf">Portraits von ACJ und Aufnahmen seines Studios</a></ul>
</li>
<p></div><br />
<a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/Alfred-Cheney-Johnston.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-68" title="Alfred Cheney Johnston" src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/Alfred-Cheney-Johnston-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>Der New Yorker Fotograf <strong>Alfred Cheney Johnston</strong> fotografierte schon seit langem vor allem Portraits als Florenz Ziegfeld jr auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1916 zum offiziellen Fotografen seiner berühmten Ziegfeld Follies machte.<br />
Florenz Ziegfeld verkaufte seine Shows als „Glorifizierung des American Girls“ und <strong>Alfred Cheney Johnston</strong> sollte diese Vision auf Fotos bannen. Dafür wurden Johnstons Portraits der<br />
Ziegfeld Girls weltberühmt. Durch seine Fotos wurden die Ziegfeld Girls in den wilden “20ern” zum Schönheitsideal der jungen Generation in Amerika. Schätzungsweise 25.000 Schönheiten hat er von 1917<br />
bis 1931 für Ziegfeld verewigt. Die Fotos galten zu seiner Zeit als sexy, heute vor allem als subtil erotisch.</p>
<p>Seine Requisiten waren Wandteppiche, fliessende Stoffe, endlose Perlenketten und viel Chiffon zum lockeren Drapieren. Er war Meister im Verhüllen von Körpern, um sie umso nackter erscheinen zu lassen.<br />
Und vor allem die locker geworfenen und drapierten Stoffe wurden eines seiner Markenzeichen.</p>
<p>Johnston machte eine steile Karriere mit den Ziegfeld Follies, bis der Börsenkrach 1929 alles beendete. Die Follies wurden schwer getroffen, Ziegfeld verlor all sein Geld und starb 1932 als Folge der<br />
Depression. Und Johnston versuchte sich noch eine Weile in New York über Wasser zu halten, erreichte aber nach dem Verlust der Follies nie mehr seine alte Kreativität. Er zog sich nach Vermont aufs Land<br />
zurück, arbeitete dort glücklos als lokaler Fotograf und starb 1971 einsam und vergessen.</p>
<p>Erst in den letzte Jahre wurde er von Sammlern und Fotografen wiederentdeckt und heute ist die Schönheit seiner Arbeiten und die Tiefe seiner Kreativität wieder weltweit anerkannt.</p>
<p><div class="fancy gallery" id="gallery_67"><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_02.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_02-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_03.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_03-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_04.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_04-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_05.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_05-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_06.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_06-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_07.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_07-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_08.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_08-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a 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class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_13.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_13-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_14.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_14-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_15.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_15-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_16.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_16-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_17.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_17-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_18.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_18-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_19.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_19-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_20.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_20-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_21.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_21-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_22.jpg" title=""><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/ACJohnston_22-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" title="" /></a></div>
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		<title>Unikat oder Original?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 20:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Auflage]]></category>
		<category><![CDATA[Original]]></category>
		<category><![CDATA[Unikat]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunstwerke, die aus einem Einzelstück bestehen (Gemälde, Grafik, Skulptur), sind Unikate und damit zugleich auch Originale. Serienkunstwerke (Drucke, Gussstücke, Fotos) gelten im Urheberrecht nur als Original, wenn die Fertigung der Abgüsse, Drucke und Abzüge vom Künstler, der die Urform hergestellt hat, überwacht wurde oder mindestens nach seinen Weisungen erfolgte. Eine Signatur ist dabei nicht notwendig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/signatur_940x600.jpg"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/signatur_940x600-300x191.jpg" alt="" title="Signatur" width="300" height="191" class="alignnone size-medium wp-image-45" /></a></p>
<p>Kunstwerke, die aus einem Einzelstück bestehen (Gemälde, Grafik, Skulptur), sind Unikate und damit zugleich auch Originale. Serienkunstwerke (Drucke, Gussstücke, Fotos) gelten im Urheberrecht nur als<br />
<strong>Original</strong>, wenn die Fertigung der Abgüsse, Drucke und Abzüge vom Künstler, der die Urform hergestellt hat, überwacht wurde oder mindestens nach seinen Weisungen erfolgte. Eine Signatur ist dabei nicht notwendig, erleichtert aber den Nachweis.</p>
<p>Bei historischen und alternativen Fotoprozessen gilt das gleiche. Bei Daguerrotypien, Polaroids, also wenn kein Negativ verwendet wird, ist das <strong>Unikat </strong>auch das <strong>Original</strong>. Wird dagegen ein Negativ verwendet, dann gelten bei Abzügen die gleiche Regel wie bei Serienkunstwerken. Wobei Abzüge von historischen Fotoprozessen oft noch per Hand nachbearbeitet werden (getönt, bemalt, grafisch übermalt oder verändert) und damit wieder zu Unikaten werden.</p>
<blockquote><p>Im Besonderen unterscheidet man bei Fotos zwischen</p>
<p><strong>Vintage Prints</strong>: vom Fotograf oder unter seiner Anweisung angefertige Abzüge kurz nach der<br />
Negativherstellung<br />
<strong>Period Prints</strong>: nach fünf bis zehn Jahren hergestellt<br />
<strong>Modern Prints</strong>: nach mehr als zehn Jahren hergestellt<br />
<strong>Posthumous Prints</strong>: nach dem Tod des Fotografen hergestellt</p></blockquote>
<p>Darüberhinaus gilt es als eingeführte Regel, dass eine Beschränkung der Auflage stattfinden muß. Massenhafte Reproduktion gilt allgemein nicht als Kunstwerk.</p>
<ul>
<li>„Man wird aber wohl davon ausgehen müssen, dass die Mengen, die renommierte Fotokünstler wie Andreas Gursky, Candida Höfer und Thomas Ruff von ihren Werken anfertigen lassen, einen gewissen<br />
Standard vorgeben und aufzeigen, wo etwa die Grenzen zwischen der Herstellung von Originalen und der Produktion von Kopien verläuft.” Zitat Dr. Wolfgang Maaßen, Das Original in der Fotokunst, Profifoto Heft 5/2007.</li>
</ul>
<p>Im Falle von Andreas Gursky liegt diese Grenze bei maximal sechs signierten Exemplaren pro Bild. Hinzu kommen noch einzelne unsignierte Ausdrucke, die lediglich für Ausstellungszwecke bestimmt sind<br />
(exhibition copies) und die nach Beendigung der Ausstellung vernichtet werden.</p>
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		<title>Handwerkszeug: Kopierrahmen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 19:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Atelier]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Kopierrahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[Für historische Fotoprozesse braucht es UV-Licht. Das ist am natürlichsten durch Sonnenlicht zu erhalten. Leider schwankt der UV-Gehalt der Sonne aber laufend: abhängig vom Sonnenstand, der Bewölkung, der Jahreszeit, der Luftverschmutzung und ein paar anderen kleineren Abhängigkeiten. Deshalb braucht man für die Entwicklung eine Kopierrahmen, der das Papier an das Negativ fest andrückt, aber trotzdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_01.jpg"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_01-300x167.jpg" alt="" title="printer_01" width="300" height="167" class="alignnone size-medium wp-image-31" /></a></p>
<p>Für historische Fotoprozesse braucht es UV-Licht. Das ist am natürlichsten durch Sonnenlicht zu erhalten. Leider schwankt der UV-Gehalt der Sonne aber laufend: abhängig vom Sonnenstand, der Bewölkung, der Jahreszeit, der Luftverschmutzung und ein paar anderen kleineren Abhängigkeiten.<br />
Deshalb braucht man für die Entwicklung eine Kopierrahmen, der das Papier an das Negativ fest andrückt, aber trotzdem die Möglichkeit läßt, das Papier ab und zu hochzuheben, um abschätzen zu<br />
können, wieweit der Entwicklungsprozeß ist.</p>
<p><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_02.jpg"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_02-300x197.jpg" alt="Kopierrahmen, eine Feder geöffnet" title="Kopierrahmen, eine Feder geöffnet" width="300" height="197" class="alignnone size-medium wp-image-33" /></a></p>
<p>Der Kopierrahmen besitzt eine zweigeteilte Rückwand. Jeweils eine Seite kann man abklappen. Dazu<br />
wird die rückseitige Andruckklammer gelöst.</p>
<p><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_03.jpg"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_03-300x172.jpg" alt="Scharnier aufgeklappt" title="Scharnier aufgeklappt" width="300" height="172" class="alignnone size-medium wp-image-36" /></a></p>
<p>Dann läßt sich die Rückwand zur Hälfte abklappen. Jetzt kann man das Papier an einem Ende hochheben, und es wird trotzdem am anderen Ende noch an das Negativ gepreßt. So das nicht verrutschen kann.<br />
Kopierrahmen aufgeklappt<br />
Mein Kopierrahmen, der hier abgebildet ist, sieht antik aus, ist es aber nicht wirklich. Es ist vielleicht 50 Jahre alt, noch solide Handarbeit und aus stabilen Buchenholz. Die Glasscheibe auf der Vorderseite preßt gegen Papier und Negativ, läßt aber das UV Licht weitgehend durch.</p>
<p><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_05.jpg"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/printer_05-300x231.jpg" alt="Vorderseite" title="Vorderseite " width="300" height="231" class="alignnone size-medium wp-image-37" /></a></p>
<p>Solche handgearbeiteten Kopierrahmen sind heute teuer und kaum noch zu haben. Dieses Exemplar wurde bei einer Online-Auktion für ein paar Euro ersteigert, weil der Besitzer das im Nachlaß auf dem<br />
Dachboden seiner Verwandten fand, aber damit nicht anzufangen wußte. Glück gehabt…</p>
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		<title>Cyanotypie Chemie</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 19:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Gerald Hegewald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Cyanotypie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie entsteht eigentlich die blaue Farbe? Seit der Erfindung der Cyanotypie 1842 bis vor kurzem, wußte man nicht, wie der Prozeß wirklich chemisch funktioniert. Nur der grobe Rahmen war bekannt: Man mischt Ammoniumeisen(III)-citrat mit Rotem Blautlaugensalz und belichtet mit UV. Unter dem UV Licht oxidiert das Citrat und reduziert die dreiwertigen Eisenverbindungen zu zweiwertigen (das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie entsteht eigentlich die blaue Farbe?</p>
<p><a href="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/chemie_270x172.jpg"><img src="http://technik.hegewald.info/wp-content/uploads/2010/08/chemie_270x172.jpg" alt="" title="Chemie" width="270" height="172" class="alignnone size-full wp-image-41" /></a></p>
<p>Seit der Erfindung der Cyanotypie 1842 bis vor kurzem, wußte man nicht, wie der Prozeß wirklich chemisch funktioniert.</p>
<p><strong><em>Nur der grobe Rahmen war bekannt:</em> </strong><br />
Man mischt Ammoniumeisen(III)-citrat mit Rotem Blautlaugensalz und belichtet mit UV.<br />
Unter dem UV Licht oxidiert das Citrat und reduziert die dreiwertigen Eisenverbindungen zu zweiwertigen (das ist die Lichtempfindlichkeit des Materials). Die Eisen-II-Salze verbinden sich dann mit dem Blutlaugensalz und färben sich blau.</p>
<p>Mit Wasser werden die nicht belichteten Chemikalien herausgewaschen. Das wasserunlösliche Eisen-II-Salz bleibt im Papier.<br />
Eisen reagiert gut mit Säuren. Deshalb kann das blaue Bild getönt werden. Mit Gerbsäure zum Beispiel bilden sich komplexe Eisen(III)-Salze, die sich blauschwarz niederschlagen. Das Bild wird (verwaschen)<br />
schwarz-grau.</p>
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